© Tenna Dahl & Meike Pagels 2016 - 2021
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Kundalini-Yoga
Kiel

Atmung

In diesem Text möchte ich ein paar Gedanken zum Thema Atmung teilen. Solange wir atmen leben wir, direkt nach der Geburt fangen wir unser irdisches Leben mit unserem ersten Atemzug an und unser Leben endet, sobald wir den letzten Atemzug gemacht haben. Warum schreibe ich jetzt über das Atmen, wenn es doch so ein elementarer und auch automatischer Vorgang ist. Im Laufen der Entwicklung verändert sich die Atmung bei ganz vielen Menschen, als Baby und Kleinkind atmen wir automatisch tief bis in den Bauch hinein. Durch viele Aspekte des Lebens verändert sich allerdings bei ganz vielen Menschen diese natürliche Atmung in eine flache Atmung, die nur noch im Brustbereich stattfindet. Die Ursachen dafür sind vielfältig, als erstes möchte ich das Schönheitsideal von einem flachen Bauch nennen, der dauerhaft angespannt wird und auch zu enger Kleidung gehört dazu. Ein weiterer Grund ist, dass sich durch Stress zwar die Atemfrequenz erhöht und gleichzeitig die Atmung flacher wird. Bewegungsmangel, krummes Sitzen oder Stehen und Anspannungen in der Rumpfmuskulatur führen auch oft zu einer flachen Atmung. Bei der tiefen Bauchatmung, auch Zwerchfellatmung genannt, gelangen pro Minute zwischen 50 -75 l Luft in unseren Körper, bei flacher Atmung sind es dagegen nur sieben bis zehn l. Dadurch ist die Sauerstoffversorgung insgesamt schlechter und es kann auf physischer Ebene zu Kopfschmerzen (durch eine zu geringe Sauerstoffversorgung des Gehirns) und muskulären Verspannungen führen. Insgesamt sinkt die Leistungsfähigkeit, zu merken ist das vor allem an Konzentrationsproblemen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Wie wirkt Yoga und insbesondere Kundalini Yoga auf meine Atmung? In meinen Kundalini Yogastunden lege ich viel Wert darauf, meine Schüler*innen so anzuleiten, dass sie in eine entspannte aufrechte (Sitz)haltung kommen. Die Wahrnehmung der eigenen Haltung ist ein elementarer Bereich meiner Yogastunden. Nur wenn ich achtsam bin, kann ich meine Haltung, meine Atmung, meinen Herzschlag, mein Befinden gut wahrnehmen. Wenn meine Wirbelsäule gut aufgerichtet ist, entsteht im Brustraum Platz für tiefe Atemzüge. Das führt dazu, dass auf physischer Ebene die Sauerstoffversorgung besser wird und wir aus energetischer Sicht mehr Prana aufnehmen. Außerdem kann die Energie im Körper besser fließen.
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Kundalini-Yoga
Kiel

Atmung

In diesem Text möchte ich ein paar Gedanken zum Thema Atmung teilen. Solange wir atmen leben wir, direkt nach der Geburt fangen wir unser irdisches Leben mit unserem ersten Atemzug an und unser Leben endet, sobald wir den letzten Atemzug gemacht haben. Warum schreibe ich jetzt über das Atmen, wenn es doch so ein elementarer und auch automatischer Vorgang ist. Im Laufen der Entwicklung verändert sich die Atmung bei ganz vielen Menschen, als Baby und Kleinkind atmen wir automatisch tief bis in den Bauch hinein. Durch viele Aspekte des Lebens verändert sich allerdings bei ganz vielen Menschen diese natürliche Atmung in eine flache Atmung, die nur noch im Brustbereich stattfindet. Die Ursachen dafür sind vielfältig, als erstes möchte ich das Schönheitsideal von einem flachen Bauch nennen, der dauerhaft angespannt wird und auch zu enger Kleidung gehört dazu. Ein weiterer Grund ist, dass sich durch Stress zwar die Atemfrequenz erhöht und gleichzeitig die Atmung flacher wird. Bewegungsmangel, krummes Sitzen oder Stehen und Anspannungen in der Rumpfmuskulatur führen auch oft zu einer flachen Atmung. Bei der tiefen Bauchatmung, auch Zwerchfellatmung genannt, gelangen pro Minute zwischen 50 -75 l Luft in unseren Körper, bei flacher Atmung sind es dagegen nur sieben bis zehn l. Dadurch ist die Sauerstoffversorgung insgesamt schlechter und es kann auf physischer Ebene zu Kopfschmerzen (durch eine zu geringe Sauerstoffversorgung des Gehirns) und muskulären Verspannungen führen. Insgesamt sinkt die Leistungsfähigkeit, zu merken ist das vor allem an Konzentrationsproblemen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Wie wirkt Yoga und insbesondere Kundalini Yoga auf meine Atmung? In meinen Kundalini Yogastunden lege ich viel Wert darauf, meine Schüler*innen so anzuleiten, dass sie in eine entspannte aufrechte (Sitz)haltung kommen. Die Wahrnehmung der eigenen Haltung ist ein elementarer Bereich meiner Yogastunden. Nur wenn ich achtsam bin, kann ich meine Haltung, meine Atmung, meinen Herzschlag, mein Befinden gut wahrnehmen. Wenn meine Wirbelsäule gut aufgerichtet ist, entsteht im Brustraum Platz für tiefe Atemzüge. Das führt dazu, dass auf physischer Ebene die Sauerstoffversorgung besser wird und wir aus energetischer Sicht mehr Prana aufnehmen. Außerdem kann die Energie im Körper besser fließen.